Hier sind nun die Bilder und einige Hinweise zum Festaufbau meiner Bahn.

Die Bahn wird abgebaut
Anfangen tut natürlich alles mit dem Ausräumen des Zimmers. Weiß nicht, viele Leute überhaupt das Glück haben, in einer Mietwohnung einen Festaufbau zu starten, aber bei mir ergibt sich das nun mal so. Hätte auch lieber einen Dachboden oder Keller, wo ich auch weit über 2,80 x 1,80 gehen könnte. Aber was ist nicht ist, kann ja eines Tages werden…
Nachdem alles raus war, legte ich die ODF-Platten aus, um einen ebenen Untergrund zu bekommen. Ursprünglich wollte ich die Platten locker auf Böcke legen, aber nachdem ich sah, wie günstig ein 10er-Pack Holzlatten ist, habe ich für eine Rahmenkonstruktion entschieden. Wie man auf dem Bild sieht, sind noch einige Latten als Stütze in den Rahmen geschraubt. Alle Latten wurden mit Hilfe von Winkeln aneinander fixiert.
Auf der Höhe von 78,5 cm (75 cm Stützenhöhe + 3,5 cm

Unterbau Rahmen
Rahmenhöhe) brachte ich an der Wand eine Latte an, um einen weiteren stabilen Stützpunkt zu haben. Dies bringt zusätzliche Stabilität, da meine Rahmenkonstruktion nicht den kompletten Bereich der aufliegenden Platten stützt (links und rechts lappen diese 30 cm über). Unter dem Rahmen schraubte ich 8 Kanthölzer als Stützen.
Nachdem ich zwischendrin zufällig eine große Bahn auf dem Dachboden sehen durfte, war ich fast ein wenig demotiviert. Trotzdem standen am ersten Abend das Rahmengestell und es lagen die ersten beiden Platten darauf.
Am nächsten Tag ging es dann munter weiter. Erstmal wurde ein wenig vom Rasenteppich auf die nötige Breite zugeschnitten und schon mal am Ende verlegt, weil ich da noch prima dran komme.
Nach und nach folgen die anderen beiden Platten, der Teppich

Am ersten Abend liegen 2 Platten
wird komplett aufgelegt und mit Schrauben fixiert.
Der Aufbau der Bahn kann beginnen. Die Schienen werden zusammengesteckt und mit den Steckverbindern zusammengehalten. Dann schob ich sie hinten in die Ecke, um von da aus weiter nach vorne zu bauen. Nachdem die Strecke einigermaßen stand, bohrte ich an den Stellen für die zusätzlichen Stromeinspeisungen (ZES) Löcher in die Platte, um die Kabel nach unten führen zu können. Die Einspeisungen sollen einen Spannungsabfall weitab von der Black Box (Anschlussschiene) verhindern.
Ein weiteres Loch entstand an einer größeren Fläche, um dort das Kabel zum Rundenzähler hindurchzuführen. An dem Platz wird mein MacBook abgestellt, um die Zeit- und Rundenmessung durchzuführen.

Der Rollrasen wird gelegt
Nun ging es abschließend daran, die nötigen Kabel von der Anschlussschiene unterhalb der Platte zu den ZES zu ziehen. Nachdem das passiert war, konnte ich endlich die ersten Runden mit meinem neuen Audi A4 drehen. Alles lief rund, ich war zufrieden
Dazu bestand meine Konstruktion den Härtetest. Ich bin auf die Platten gestiegen, um im hinteren Bereich Brückenpfeiler und Leitplanken anzubringen. Trotz meines Gewichts von weit über 100kg hielt die Platte. Prima!
Am nächsten Abend kam dann auch schon der erste Kumpel für ein heißes Rennen zu Besuch.
Streckendekoration wird noch hinten angestellt, erstmal sollen ein paar Fahrzeuge her.

Die fertige Platte mit dem ersten Gast
Außerdem werden noch einige technische Einrichtungen verändert. Zum Beispiel wird eine „Chaostaste“ eingebaut, mit der der Strom bei einem Crash auf der Bahn abgestellt werden kann. Vor allem die Ghostcars rauschen ja unbeeindruckt in die
querstehenden Wagen. Und das tut dem Besitzer schöner Modelle in der Seele weh…